Jonathan – Bericht über Rotorua/Turangi

[Jonathan – 30.03.2015]

Liebe Klasse 4, es ist schön, dass ihr immer unseren Blog lest. Darum schreibe ich heute auch einen ganz ausführlichen Artikel für euch.

Wir waren vor einer Woche in Turangi. Das ist in der Mitte der Nordinsel Neuseelands am Lake Taupo. Dort waren wir unter anderem im Tongariro Nationalpark wandern.
Der Tongario National Park ist ein Naturschutzgebiet, wo es viele aktive Vulkane gibt. Als Erstes wanderten wir 3h zum Roten Krater. Das ist ein Vulkankrater mit rotem Gestein, was bedeutet, dass viel Eisenoxid enthalten ist. Das rote Gestein war beeindruckend. Allerdings war es dort sehr windig und kalt. Zum Trost sahen wir von dort den Blue Lake, der blau ist, und die Emerald Lakes, die giftgrün schimmerten. Danach bestiegen wir den Mt. Ngauruhoe – einen Vulkan. Der Weg nach oben war sehr schwer, weil überall Felsen und Asche rumlagen. Oben gab es dann Nüsse und Brote mit Tomate, Gurke, Salat, Wurst und Boulette. Das war lecker. Im Krater sah ich, anders als erwartet, keine brodelnde Lava. Nach dem Essen schlitterten wir auf dem Geröll wieder runter. Das war fast wie Ski fahren. Das fand ich sehr toll. Insgesamt war die Wanderung 25 km lang und wir schafften sie in 11h. Danach waren wir ziemlich erschöpft.

Bis hier war es ganz schön anstrengend, aber die Aussicht ist toll.

Bis hier war es ganz schön anstrengend, aber die Aussicht ist toll.

An einem anderen Tag wollten wir auf den Mt. Ruapehu wandern, den größten Vulkan im Nationalpark. Doch wegen des Nebels war der Lift geschlossen. Deshalb wanderten wir zu den Taranaki Falls.

In der restlichen Zeit besichtigten wir die Huka Falls, machten viel Schule und spielten Risiko. Ich habe auch viele Lustige Taschenbücher gelesen. Außerdem tauchten Josephina und ich im Lake Taupo nach Golfbällen.

Die nächste Etappe war Rotorua. Diese Stadt liegt nördlich von Turangi. Das Besondere an ihr ist, dass die Erdoberfläche dort sehr dünn ist und es daher überall aus dem Boden dampft und häufig stinkt.

Wo kommen bloß diese unangenehmen Gerüche her?

Wo kommen bloß diese unangenehmen Gerüche her?

Die dortige Unterkunft war der Funky Green Backpacker. Dort waren die deutschen Kinder Don und Lola, weil die Besitzerin Deutsche ist. Mit ihnen spielten wir “Dieb und Polizei”. Don hatte zwei Spielzeugpistolen mit je sechs Munition, mit denen wir im Spiel aufeinander geschossen haben. Sie hatten auch ein Riesentrampolin im Garten, auf dem wir ganz oft rumgehüpft sind. An den letzten beiden Tagen kamen noch belgische Kinder in den Backpacker, die ein bisschen deutsch und gut englisch konnten. Endlich hatten wir ein paar Kinder, mit denen wir spielen und reden konnten. Das fand ich super. Das war toll.
Wir machten mit Ihnen auch Ausflüge zum Agrodome und zum Mitai Cultural Village. Das Tollste am Agrodome waren die Lämmer, die man streicheln und füttern konnte. Das Hangi (Essen aus dem Erdofen) bei Mitai war sehr lecker und Maoris haben dort eine interessante Aufführung vorgeführt.
Einige Ausflüge machten wir aber auch alleine. Zum Beispiel OGO. Da geht man in eine große Kugel aus Plastik. Es kommt ein bisschen Wasser hinein und dann rennt oder rutscht man einen Hügel hinunter, der gerade oder kurvig sein kann. Mama und ich waren in einer Kugel und rollten natürlich den kurvigen Weg runter. Danach darf man dann in die Hot Pools zum Aufwärmen. Als wir in den Hot Pools waren, kam gerade ein ganzer Reisebus an und wir machten uns schleunigst davon.
Außerdem waren wir bei Canopy Tours zum Ziplinen. Dabei hängt man an einem Seil und rutscht zwischen den Bäumen hindurch zur nächsten Plattform. Das hat Spaß gemacht. Der Guide musste uns Kinder  bei den langen Bahnen immer etwa 10m vor den Plattformen abholen, weil wir so leicht waren und es nicht ganz bis hinüber geschafft haben. Bei beiden Attraktionen hatte ich unsere Actionkamera (die GoPro). Das fand ich toll.

Ups, das wäre fast schiefgegangen :-)

Ups, das wäre fast schiefgegangen :-)

Oft guckten wir uns auch Mud Pools an. Das sind heiße, stinkende, spritzende, blubbernde und brodelnde Schlammlöcher. Manche Spritzer waren mindestens 3m hoch. In den Mud Pools wollte ich nicht baden, dafür aber in einem heißen Fluss. Dort hat Mama uns eine Geschichte von Kunibert erzählt. Die Geschichten von Kunibert sind immer sehr lustig.

Als nächstes fahren wir nach Whakatane. Dort gucken wir uns eine aktive Vulkaninsel an.

4 Gedanken zu „Jonathan – Bericht über Rotorua/Turangi

  1. Vincent

    hallo Jonathan wir haben heute [14.04.15] den Bericht wieder bekommen.Bei mir war es zwar nicht so ein langer Bericht wie bei dir, aber dafür genauso gut.Wir hatten nämlich ein Unfallbericht.Aus deinem Bericht kann ich lernen ein bisschen schreiben schadet nicht!!!! wir haben diese Woche ein Staffes Programm vor uns.Ein Gedicht bis Freitag auswendig lernen,Matherefarat halten,LESEWETTBEWERB am nächsten Donnerstag dann kommt noch eine Autorenlesung nächste Woche Montag.Ich glaube du vermisst die SCHULE ETWAS!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hoffe ich habe dich wieder auf den neusten Stand gebracht

    Gruß VIncent!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    1. csjjontour Artikelautor

      Hallo Vincent, ich war heute (22.04.2015) bodyboarden. Dabei legt man sich auf ein übergroßes Schwimmbrett und surft durch die Wellen. In 9 Tagen sind wir in der Südsee. Dort haben wir dann Entspannung. Ich glaube die brauchst du auch.

      Gruß
      Jonathan!!! :-)

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  2. Opa Dieter & Oma Anne

    Lieber Jonathan,
    über deinen ausführlichen Bericht haben wir uns sehr gefreut und laut über das “eine” Foto gelacht … nun wissen wir doch endlich, wo der Gestank in Rotorua herkommt. Was ihr alles entdeckt und erkundet, lässt uns ganz schön staunen … auch, wie toll du alles aufgeschrieben hast. Ziplinen stellen wir uns wunderschön vor, aber von “diesem” OGO wird einem doch bestimmt schwindelig, oder?! Und dann wollten wir dir noch sagen, wenns momentan hier grad mal wenig Sonnenschein gibt, denken wir schnell an dich … das wärmt uns das Herz. Liebe Grüße für dich, Josephina,
    Mama und Papa von
    Opa und Oma aus Plau

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  3. Ingrid&Dieter

    Lieber Jonathan, da hast du ja einen sehr ausführlichen Bericht für deine Mitschüler geschrieben. Wir glauben, dass sie da ein wenig neidisch werden. Du hast aber auch viele spannende Sachen erlebt in den letzten Tagen. Und in der Südsee wird es sicherlich auch nicht langweilig. Wir lesen gerne deine spannenden Berichte und freuen uns schon auf den nächsten. Viele liebe Grüße aus Schwerin von Oma&Opa

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