Omapere

[Sebastian – 28.04.2015]
Das Ende naht!
Allerdings nur das Ende unsere wunderbaren drei Monate in Neuseeland. Wir waren wieder so begeistert wie bei den anderen beiden Malen. Vieles, was wir schon kannten, haben wir mit den Augen der Kinder neu entdeckt oder von einer anderen Seite kennengelernt und zusätzlich haben wir viele Orte besucht, die bei den anderen Reisen unter den Tisch gefallen sind – und dieses Mal mit Zeit zum Verweilen und Entdecken.

Omapere liegt idyllisch gegenüber einer riesigen Sanddüne.

Omapere liegt idyllisch gegenüber einer riesigen Sanddüne.

Die letzten vier Tage haben wir in Omapere, einem kleinen Ort an der Nordwestküste, verbracht. Hier gibt es noch alte Wälder mit einer gut erhaltenen Kauripopulation. Der größte noch (über-)lebende Vertreter dieser riesigen Bäume (die einst fast ganz Neuseeland bedeckten, bevor man nach 150 Jahren Holzeinschlag merkte, dass bis zu 2000 Jahre alte Bäume wohl doch nicht so schnell nachwachsen) ist Tane Mahuta („Gott des Waldes“). Ein gewaltiges Exemplar. Aber auch die anderen Exemplare in diesen Wäldern waren ehrfurchterweckend. Ja, die Sequoias in Kalifornien sind noch etwas gewaltiger, aber Kauris spielen mindestens in der gleichen Liga. Ich finde es schwer vorstellbar, sagen zu können: „Ich war dabei, vor 2000 Jahren!“ (Aber es hätte was!)

Tane Mahuta ("Gott des Waldes")

Tane Mahuta (“Gott des Waldes”)

Eben war Jonathan doch noch da?

Eben war Jonathan doch noch da?

Ansonsten haben wir ein wenig mit dem im wahrsten Sinne des Wortes Aprilwetter gekämpft und während Regen und Sturm fleißig Schule gemacht sowie Spanisch bzw. Englisch gelernt. Die Kinder hatten einen Vormittag sogar mal wieder die Chance, ihre Fähigkeiten im Spiel mit ein paar einheimischen Kindern auszuprobieren („Fangen“ und „Verstecken“ waren angesagt).

Sonne, Regen, Regenbogen. Wir konnten uns das passende Wetter auswürfeln.

Sonne, Regen, Regenbogen. Wir konnten uns das passende Wetter auswürfeln.

Daneben haben wir viele Spiele gespielt, Tine hat ihre (für die Südsee vorgesehenen) Bücher „verschlungen“ und wir haben alle restlichen Lebensmittel verkocht und verbacken. Das Brot aus der Backmischung des Überraschungspakets war übrigens sehr lecker. Danke, so schmeckt Heimat. Heute ging es dann in einem Ritt nach Auckland. Morgen wird sortiert, gepackt und weggeworfen (damit wieder alles, was sonst im Auto „rumflog“, in die Rucksäcke passt).

Unser Nissan hat uns zuverlässig begleitet. Es gibt aber fraglos bessere Autos.

Unser Nissan hat uns zuverlässig begleitet. Es gibt aber fraglos bessere Autos.

Wenn wir dann übermorgen in den Flieger steigen wird wahrscheinlich weniger Wehmut als vor 12 Jahren mitschwingen. Wir sind rundum zufrieden mit dem, was wir erlebt und gesehen haben und freuen uns jetzt auf das neue Abenteuer Fiji.
Neuseeland mit seinen fantastischen Menschen und der einmaligen Natur wird in unseren Reiseerinnerungen immer einen besonderen Platz einnehmen. Nun rücken jedoch erst mal andere Destinationen auf unserer „bucket-list“ nach oben.
(Aber wer kann schon ausschließen, ob wir uns nicht doch noch mal irgendwann auf den Weg hierher machen. Ein paar Ideen und Ziele hätten wir schon noch …) 

3 Gedanken zu „Omapere

  1. Anne & Dieter

    Hallo, charmante RegenbogenTine,
    hallo, “standfester” Basti,
    aber, wo sind die versteckten Kinder?
    … da habt ihr uns ja wieder wunderschöne Fotos und einen erinnerungsvollen Bericht geschickt. In Neuseeland seid ihr uns immer wie in einem Stück Heimat vorgekommen … und nun reist ihr wieder in die große, weite, unbekannte Welt. Schön, dass wir gestern eure Stimmen gehört haben!! Und JA, Basti, das Gefühl, wenn man vor diesen uralten Kauribäumen steht, kann man kaum in Worte fassen … sie übertragen eine innere Ruhe, als wenn Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dir begegnen und dich zum Staunen bringen.
    Jetzt ist aber Gegenwart, ihr wartet auf das Abenteuer Südsee … und wir auf die Fortsetzung der Berichterstattung unserer Lieblingsredaktion. Guten Flug, gute Landung und gutes Ankommen!!!!
    Es grüßen euch aus dem frühlingserwachenden Plau
    Opa Vati Dieter und Oma Mutti Anne

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  2. Henning

    Liebe Ingrid, lieber Dieter,

    ganz ehrlich: für mich hört sich das Ganze nach einem Jahr (Familie-) BERG-Fest an ;-).
    An die Reisenden: vielen, vielen Dank für die Teilhabe!

    Beste Grüße
    Henning

    PS: hier ist der April genauso, aber Freitag vorbei.

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  3. Ingrid&Dieter

    Liebe Kinder,
    wenn ich das richtig sehe, seid Ihr dann so langsam auf dem Rückweg und das Bergfest findet wohl auch in den nächsten Tagen statt. So vergeht die Zeit. Wir wünschen euch noch viele tolle Erlebnisse auf dem zweiten Teil der Reise. Und vor allem erst mal einen guten Flug in die Südsee. Vielen Dank auch für die tollen Reiseberichte.
    Oma&Opa/Ingrid&Dieter

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